Der Schlüssel heißt Bildung
Zum 20. Mal ehrte die IHK Südthüringen die besten Absolventen in der Berufsausbildung und vergab dafür 42 der begehrten Bildungsfüchse - das Südthüringer Markenzeichen für eine solide, zukunftsweisende Berufsbildung.
Von Gabi Bertram
Hildburghausen/Schmalkalden - Insgesamt waren 1981 Prüflinge in Südthüringen angetreten. 84,5 Prozent bestanden die Facharbeiterprüfung, 42 davon erreichten mindestens die für den Bildungsfuchs geforderten 86 von 100 Punkten. 20 Jugendliche erhielten zusätzlich eine Urkunde für das Prädikat "Sehr gut", mit dem sie die Abschlussprüfung bewältigt hatten. Ebenfalls mit einer Urkunde wurden weitere 15 Absolventen geehrt, die zwar nicht die Besten im Beruf sind, die Prüfung aber dennoch mit "Sehr gut" meisterten.
Die Berufsbesten standen vorgestern im Hildburghäuser Stadttheater im Mittelpunkt der Jubiläums-Bestenveranstaltung, zu der Peter Traut, Präsident der IHK Südthüringen als Gäste überdies Vertreter der Landkreise sowie der Berufsschulen, Ausbildungsunternehmen und Bildungsträger herzlich begrüßte. Der gläserne Bildungsfuchs, so Traut, entworfen in der Kunstglasbläserwerkstatt Müller-Schmoß in Lauscha, stehe nunmehr seit 1998 als Symbol für die Südthüringer Bildungslandschaft in ihrem bewährten dualen Ausbildungskonzept. Mit dieser Ehrung sollen alljährlich Jugendliche motiviert werden, alle Kraft in ihre Berufsausbildung zu investieren und zu den Besten zu gehören. Dass in Thüringen bis 2013 rund vier Millionen Euro in das Projekt Berufsstart investiert werden, um einen optimalen Übergang von der schulischen zur beruflichen Bildung zu schaffen, darin sieht Traut den Schlüssel für die Zukunft des Freistaates. Allerdings, auch das verhehlte der Präsident nicht, gebe es im Bereich der Berufsbildung noch einige Baustellen.
In der Umsetzung des Berufsschulnetzes müsse es sowohl um die Profilbildung von Schulstandorten gehen, als auch um gute und ortsnahe Berufsbildungschancen in der Nähe von Ausbildungsunternehmen. Immer wieder, kritisierte Traut, sorge aber auch eine schwache und fehlende Kommunikation mit Ausbildungsunternehmen für Unmut und gar Gegenreaktionen. Er forderte, den Schulnetzplan transparenter zu gestalten und den Auszubildenden auch Alternativen bei der Schulstandortwahl aufzuzeigen. Hierbei erwarte man eine klare Führung von Seiten des Ministeriums. Die IHK Südthüringen plädiere deutlich dafür, die Organisationsformen in der Berufsbildung flexibler zu gestalten.
Die Wirtschaft im Freistaat, betonte Landtagsabgeordneter Uwe Höhn, brauche für die Zukunft Motivation und Enthusiasmus in der Ausbildung, Ehrgeiz und Leidenschaft im und für den Beruf. In nicht allzu ferner Zukunft würden Fachkräfte in Größenordnungen fehlen. Thüringen habe sich bereits auf den Weg gemacht, um Fachkräfte zu werben. In diesem Zusammenhang würdigte Höhn das Engagement der Bildungsträger und der Ausbildungsunternehmen in der Berufsausbildung. Der Bildungsfuchs möge Ansporn sein für die weitere berufliche Entwicklung und dazu, die Freude am Lernen nicht zu verlernen. Aber auch die Politik, erklärte Höhn, sei gefordert, wenn es um die Rahmenbedingungen für ein Bildungskonzept geht, das im frühen Kindesalter beginnt und beileibe nicht nach Berufsausbildung oder Studium endet. Eine gute und gerechte Entlohnung, forderte Höhn mit Nachdruck, sei die erste Voraussetzung dafür, dass gut ausgebildete junge Leute auch in der Region bleiben und nicht abwandern.
Neben den besten Absolventen wurden fünf Unternehmen geehrt, die sich besondere Verdienste um die Berufsausbildung erwarben.
Hildburghausen/Schmalkalden - Insgesamt waren 1981 Prüflinge in Südthüringen angetreten. 84,5 Prozent bestanden die Facharbeiterprüfung, 42 davon erreichten mindestens die für den Bildungsfuchs geforderten 86 von 100 Punkten. 20 Jugendliche erhielten zusätzlich eine Urkunde für das Prädikat "Sehr gut", mit dem sie die Abschlussprüfung bewältigt hatten. Ebenfalls mit einer Urkunde wurden weitere 15 Absolventen geehrt, die zwar nicht die Besten im Beruf sind, die Prüfung aber dennoch mit "Sehr gut" meisterten.
Die Berufsbesten standen vorgestern im Hildburghäuser Stadttheater im Mittelpunkt der Jubiläums-Bestenveranstaltung, zu der Peter Traut, Präsident der IHK Südthüringen als Gäste überdies Vertreter der Landkreise sowie der Berufsschulen, Ausbildungsunternehmen und Bildungsträger herzlich begrüßte. Der gläserne Bildungsfuchs, so Traut, entworfen in der Kunstglasbläserwerkstatt Müller-Schmoß in Lauscha, stehe nunmehr seit 1998 als Symbol für die Südthüringer Bildungslandschaft in ihrem bewährten dualen Ausbildungskonzept. Mit dieser Ehrung sollen alljährlich Jugendliche motiviert werden, alle Kraft in ihre Berufsausbildung zu investieren und zu den Besten zu gehören. Dass in Thüringen bis 2013 rund vier Millionen Euro in das Projekt Berufsstart investiert werden, um einen optimalen Übergang von der schulischen zur beruflichen Bildung zu schaffen, darin sieht Traut den Schlüssel für die Zukunft des Freistaates. Allerdings, auch das verhehlte der Präsident nicht, gebe es im Bereich der Berufsbildung noch einige Baustellen.
In der Umsetzung des Berufsschulnetzes müsse es sowohl um die Profilbildung von Schulstandorten gehen, als auch um gute und ortsnahe Berufsbildungschancen in der Nähe von Ausbildungsunternehmen. Immer wieder, kritisierte Traut, sorge aber auch eine schwache und fehlende Kommunikation mit Ausbildungsunternehmen für Unmut und gar Gegenreaktionen. Er forderte, den Schulnetzplan transparenter zu gestalten und den Auszubildenden auch Alternativen bei der Schulstandortwahl aufzuzeigen. Hierbei erwarte man eine klare Führung von Seiten des Ministeriums. Die IHK Südthüringen plädiere deutlich dafür, die Organisationsformen in der Berufsbildung flexibler zu gestalten.
Die Wirtschaft im Freistaat, betonte Landtagsabgeordneter Uwe Höhn, brauche für die Zukunft Motivation und Enthusiasmus in der Ausbildung, Ehrgeiz und Leidenschaft im und für den Beruf. In nicht allzu ferner Zukunft würden Fachkräfte in Größenordnungen fehlen. Thüringen habe sich bereits auf den Weg gemacht, um Fachkräfte zu werben. In diesem Zusammenhang würdigte Höhn das Engagement der Bildungsträger und der Ausbildungsunternehmen in der Berufsausbildung. Der Bildungsfuchs möge Ansporn sein für die weitere berufliche Entwicklung und dazu, die Freude am Lernen nicht zu verlernen. Aber auch die Politik, erklärte Höhn, sei gefordert, wenn es um die Rahmenbedingungen für ein Bildungskonzept geht, das im frühen Kindesalter beginnt und beileibe nicht nach Berufsausbildung oder Studium endet. Eine gute und gerechte Entlohnung, forderte Höhn mit Nachdruck, sei die erste Voraussetzung dafür, dass gut ausgebildete junge Leute auch in der Region bleiben und nicht abwandern.
Neben den besten Absolventen wurden fünf Unternehmen geehrt, die sich besondere Verdienste um die Berufsausbildung erwarben.
Quelle:
Freies Wort
<- Back to: News-Archiv 09.01.2012
